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Mondschattenträumer-Die Legende von Sam

Es hat lange gedauert, aber nun kann ich mit großer Freude, euch schon einmal vorab den Prolog meines neuen Buches „Mondschattenträumer-Die Legende von Sam“ präsentieren.

Viele Tage, Wochen, Monate habe ich an dem neuen modernen Märchen geschrieben. Es war eine schwere Geburt zwischen uns beiden. Doch inzwischen sind wir richtig gute Freunde geworden und ich finde, das Resultat kann sich sehen lassen. Allerdings müsst ihr noch bis zum Oktober 2019 warten, um euch selbst davon zu überzeugen.  Dann wird „Sam“ hoffentlich eure Herzen erobern. Bis dahin wird es hier auf meinem Blog, immer wieder etwas Neues über Sam zu lesen geben.. Also schaut hin und wieder vorbei.

Nun wünsche ich euch erst einmal viel Freude mit dem Prolog:

„Mondschattenträumer- Die Legende von Sam“

Prolog

Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen. Inzwischen bin ich ein alter Mann, sitze hier neben meiner geliebten Frau und blicke auf ein glückliches Leben zurück. Ich sah meine Kinder und Kindeskinder heranwachsen, überquerte Ozeane und besuchte ferne Länder. Meine Gedanken schweifen zurück in die Vergangenheit. Bilder aus lang vergessenen Zeiten erscheinen wieder greifbar und mir fallen wieder die zahlreichen Geschichten ein, die ich erleben durfte. Ich, der kleine Fischerjunge, dem es zu Teil wurde, vielleicht dem größten Wunder unserer Zeit beizuwohnen. Doch dazu komme ich später.

Als ich Sam zum ersten Mal sah, war er noch ein kleines, schwarzes Wollknäuel, das gerade seine ersten Gehversuche unternahm. Wer hätte damals geahnt, welch unglaubliche Kraft und Mut in diesem kleinen Kerl stecken würde.

Geboren wurde er in einer Nacht, als Sonne und Mond gemeinsam am Firmament leuchteten und dicke Schneeflocken die Landschaft in ein weißes Wintermärchen verwandelten. Für Wanda, seine Mutter, war es eine schwere Geburt. Sie gebar acht Kinder. Sam war der letzte. Erst dreißig Minuten nach den anderen erblickte er das Licht der Welt. Und Sam war anders. Seine Brüder und Schwestern hatten, wie alle in ihrer Familie, weißes Fell. Sams hingegen war schwarz. Pechschwarz. Nur ein weißer Fleck auf seiner Schnauze leuchtete weiß. Schon bei seinen ersten Gehversuchen, konnte man beobachten, dass er seinen linken Hinterlauf nachzog. Wie ein Lauffeuer sprach es sich im Rudel herum, dass ein anders aussehendes Hundebaby geboren wurde, welches nie die Kraft und Stärke erreichen könnte, um ein Schlittenhund der Sippschaft zu werden. Schon bevor Sam seine Umwelt kennenlernen konnte, war er ein Außenseiter. Einer, der anders war als die anderen.

 

Ich nehme einen wärmenden Schluck Tee und schaue aus dem Fenster. Leise rieselt der Schnee draußen an unserem Stubenfenster herunter und ich schaue zu, wie die dicken, weißen Flocken die Zeder in unserem Garten sanft mit einer weichen Decke überziehen. Vor meinem geistigen Auge sehe ich Sam. Meinen Freund, der mir zeigte, dass alles im Leben möglich ist, wenn  man mit seinem Herzen fühlt und den Träumen seinen Lauf lässt. Einer, der seine Träume lebte und daraus immer wieder neue Kraft und Mut schöpfte. Auf den nächsten Seiten werde ich euch die Geschichte von ihm erzählen. Von Einem, der auszog seinen Platz in der Welt zu finden um zu beweisen, dass ein Jeder auf seine Art und Weise besonders sein kann. Oder mit Sams Worten gesprochen: „Wenn du bemerkst, dass Tag und Nacht nur Hälften einer Zeit sind und deine Nähe auch Fremde schafft, dann nehme das Licht welches dir Kraft aus der Finsternis gibt. Du wirst fühlen, dass beim Fallen schon das Steigen beginnt, denn in jedem Ende steckt auch ein neuer, magischer Anfang.“

Im Laufe der Jahre drangen immer neue Geschichten über Sam in meine Ohren.  An Lagerfeuern wurden Lieder über ihn gesungen und unter Hunden wie Menschen wurde sein Name nur ehrfürchtig geflüstert. Seefahrer behaupteten, ein Hund mit einer leuchtenden Nase hätte ihnen des Nachts den Weg gezeigt, vorbei an den gefährlichen Klippen. Andere wiederrum meinten in der Eiswüste einen Hund gesehen zu haben, der einen Menschen aus dem Eiswasser zog und mit einem Schlitten davonfuhr. Aus Geschichten wurden Legenden. Doch nur wenige Menschen und Tiere kennen die wahre Geschichte.

Ein Lächeln huscht über mein Gesicht. Es ist Zeit endlich die Geschichte von Sam so zu erzählen wie sie sich tatsächlich zugetragen hat. Denn ich war dabei und habe erleben dürfen, wie aus Sam, -„der träumende Schlittenhund“- wurde.

Mit schwungvollen Zügen fing ich an, die ersten Worte zu Papier zu bringen.

Es war einmal…

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Die Mutmacherin:Das Leben ist schön

Es hat mir sehr viel Freude bereitet, an dem Buch von Jacqueline Bakir Brader redaktionell mitzuarbeiten und den Text für den Buchtrailer zu schreiben. Ein tolles und wichtiges Buchprojekt mit dem Titel „Die Mutmacherin:Das Leben ist schön“ welches am 20.März 2015 erscheint.
Und darum geht es:
Was würdest du machen, damit deine Träume in Erfüllung gehen?
Aufgewachsen als türkisches Mirgrantenkind in Deutschland, getrieben von Freiheit und einem selbstbestimmten Leben muss Jacqueline entscheiden, welchen Weg sie gehen wird. Es wird eine lange beschwerliche Reise, in der Liebe und Mut ihre ständigen Begleiter sind.
Sei es als junge Frau sich beruflich in einer Männerdomäne durchzusetzen, der Aufenthalt im Frauenhaus, oder der lebensbedrohliche Kampf gegen den Brustkrebs.
„Das was wir sind und sein wollen, obliegt uns selbst. Unser Leben ist das, was wir daraus machen.“ Diese Botschaft ruht in Jedem von uns. Wir müssen sie nur wecken.
„Die Mutmacherin“ nach einer wahren Begebenheit von Jacqueline Bakir Brader.
Eine Hommage an das Leben, die zeigt, das Träume wahr werden, wenn man anfängt der Stimme seines Herzens zu folgen…

buchcover_die_mutmacherin

Klappentext:

Die wahre Geschichte einer Frau, deren Vater 1969 aus Südostanatolien als „Gastarbeiter“ nach Deutschland kam. Die Spannungen zwischen den westlichen Werten und den türkischen Traditionen werden unerträglich. Sie läuft von zu Hause weg; für die Familie ein Skandal – für die junge Frau ein erster Schritt in die Freiheit, das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten.

So schwer sie für ihre Ziele kämpfen musste, so sehr ist Jacqueline Bakir Braders Lebensgeschichte eine Erfolgsgeschichte und ein Plädoyer, Migration als Chance zu begreifen.

„Das was wir sind und sein wollen, obliegt uns selbst. Unser Leben ist das, was wir daraus machen.“

Ob es nun darum ging, sich als türkisches Migrantenkind in der Schule zu behaupten, dem engen Korsett der traditionellen Erziehung zu entfliehen, sich im Berufsleben durchzusetzen oder den Brustkrebs zu besiegen – Jacqueline Bakir Brader ist eine Kämpfernatur, die anderen Menschen Mut macht.