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Künstler in Zeiten von Corona und wie ein kleiner Mondschattenträumer geboren wird

Moin. Ein kurzes Lebenszeichen aus meiner Schreibstube mit einem kleinen Schreibauszug für euch. Heute und morgen werde ich eine Pause einlegen, um die geschriebenen Worte auf mich wirken zu lassen. Freitag geht es dann mit großer Freude weiter…

Vorabauszug: Sam ging vorsichtig zu seinem gefiederten Freund und leckte ihm ganz vorsichtig mit seiner langen rosa Zunge die Tränen vom verweinten Gesicht. Leise flüsterte er: „Weißt du, wenn ich traurig bin, ist es schön, jemanden zu haben, der die Tränen trocknen kann und einem neuen Mut machen kann. Mein geliebter Filip sagte einst zu mir: Wenn eine Träne auf Wanderschaft geht, hat sie ein bestimmtes Ziel. Den Weg zu unseren Herzen. “Der kleine Vogel sah Sam an, während dieser immer wieder mit seiner Zunge seine Tränen trocknete. „Möchtest du weitererzählen?“, fragte Sam leise. Er nickte. ©Textauszug aus dem noch nicht erschienen Buch „Mondschattenträumer: Die Legende von Sam“/Illustration Antjeca

Neben meinen Geschichten,, möchte ich euch im April tolle Künstler vorstellen. Wie viele andere in diesen schwierigen Zeiten, leiden sie darunter, ihrer Berufung-ihren Job nicht ausüben zu können. Ich möchte euch im Rahmen der Kulturchallenge -Künstler engagieren sich , einige tolle Menschen durch ein Portrait näher bringen. Den Anfang macht Iri Na Lichatschow aus dem Bailando Oldenburg Tanzschule Salsa Bachata Kizomba.

Wer bis dahin die Zeit überbrücken möchte, dürfte bestimmt in meinem kleinen „Tante-Emma-Jando-Shop“ fündig werden. https://jandoautor.com/shop-2/

24.03.2021

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Mondschattenträumer: Die Legende von Sam

Nun darf ich endlich das Geheimnis um mein neues Buch lüften! Ich habe die letzten Monate genutzt und drei Manuskripte geschrieben. Zahlreiche Leser baten mich noch eine weitere Hundegeschichte zu schreiben. Dem bin ich gerne nachgekommen. Das erste Manuskript welches mein Verlag veröffentlicht wird, ist die Geschichte „Mondschattenträumer: Die Legende von Sam“. Das Buch wird im kommenden Frühjahr erscheinen. Den genauen Veröffentlichungstermin bekomme ich in den nächsten Wochen mitgeteilt und werde diesen umgehend an euch weitergeben. Das Buchcover und die Illustrationen aus der Erzählung, werden erneut von meiner Schwester Antje Arning gezeichnet.

Der Schauspieler und Synchronsprecher Christopher Groß war so lieb und hat den Prolog als kleinen Podcast für euch eingelesen.

Nun wünsche ich euch viel Freude mit dem Premieren-Auszug vom träumenden Schlittenhund Sam aus dem „Mondschattenträumer“.

Mondschattenträumer: Die Legende von Sam

Prolog

Sam war ein kleines, schwarzes Wollknäuel, als er seine ersten schleppenden Gehversuche machte. Wer hätte damals auch ahnen können, welche unglaubliche Kraft und welcher Mut in diesem liebenswerten Kerl steckt.

Sam wurde in einer Nacht geboren, als Sonne und Mond gemeinsam am Firmament leuchteten und dicke Flocken die Landschaft in ein weißes Wintermärchen verwandelten. Für Wanda war es eine schwere Geburt. Sie gebar acht Kinder. Sam war der Letzte. Er kam erst dreißig Minuten später als seine Geschwister auf die Welt. Und Sam war anders. Seine Brüder und Schwestern waren weiß und ähnelten ihren Eltern und der Sippschaft. Sam war schwarz. Pechschwarz. Nur ein weißer Fleck in Form einer Mondsichel auf seiner Schnauze leuchtet weiß. Wie ein Lauffeuer sprach es sich im Rudel herum, dass ein Hundebaby geboren wurde, welches nie die Kraft und Stärke erreichen könnte, um ein Schlittenhund der Sippschaft zu werden. Schon bevor Sam seine Umwelt kennenlernen konnte, war er ein Außenseiter.

Ich nehme einen wärmenden Schluck Tee und schaue aus dem Fenster. Leise rieselt der Schnee an unserem Stubenfenster herunter und ich kann sehen, wie weiße Flocken es sich auf der Zeder bequem machen.

Sam war mein Freund, der mir zeigte, dass alles im Leben möglich ist, wenn man seinem Herzen folgt und den Träumen seinen Lauf lässt. Sam lebte seine Träume und schöpfte daraus immer wieder neue Kraft. Sam sagte einst: „Wer du bist, was du bist und wer du werden willst, entscheidest nur du. Jeden Tag ein wenig mehr.“

Sam zog aus, um sich in der Welt zu beweisen und schon bald wurden am Lagerfeuer Lieder über ihn gesungen. Unter Hunden und Menschen wurde sein Name nur geheimnisvoll geflüstert. Seefahrer behaupteten, ein Hund mit einer leuchtenden Nase hätte ihnen in der Nacht den Weg durch die Klippen gezeigt. Andere wiederrum meinten, in der Eiswüste einen Hund gesehen zu haben, der einen Menschen aus dem Eiswasser zog und mit einem Schlitten davonfuhr. Aus Geschichten wurden Legenden. Doch nur eine Handvoll Menschen und Tiere kennen die wahre Geschichte.

Ein Lächeln huscht über mein Gesicht. Es ist Zeit, endlich die  Geschichte von Sam so wiederzugeben, wie sie sich tatsächlich zugetragen hat. Denn ich war dabei und durfte erleben, wie aus Sam „Sam Boheitschi, der träumende Schlittenhund“ wurde.

Podcast „Mondschattenträumer: Die Legende von Sam“